Was ein externer Datenschutzbeauftragter macht
Ein externer Datenschutzbeauftragter übernimmt für Ihr Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebene Rolle des DSB — ohne dass Sie dafür eigenes Personal aufbauen, schulen und freistellen müssen. Er sorgt dafür, dass Ihre Datenverarbeitung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) entspricht, berät die Geschäftsführung und ist die offizielle Schnittstelle zur Aufsichtsbehörde.
Der entscheidende Vorteil gegenüber einer internen Stelle: Ein externer DSB ist unabhängig, sofort einsatzbereit und bringt Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen mit. Sie zahlen einen planbaren Festpreis statt eines vollen Gehalts — und tragen kein Risiko durch den besonderen Kündigungsschutz, der intern bestellte Mitarbeiter zur Dauerlösung machen kann.
Wann ist ein externer DSB Pflicht?
Ein Datenschutzbeauftragter ist Pflicht, sobald eine der folgenden Bedingungen zutrifft. Ob Sie die Rolle intern oder extern besetzen, dürfen Sie frei entscheiden:
- Mindestens 20 Personen verarbeiten ständig automatisiert personenbezogene Daten.
- Sie verarbeiten sensible Daten als Kerntätigkeit (Gesundheit, Religion, Gewerkschaft, biometrische Daten).
- Sie betreiben umfangreiche Profilbildung oder systematisches Tracking (Scoring, Marketing-Automation).
- Ihr Geschäftsmodell umfasst Markt- oder Meinungsforschung mit personenbezogenen Daten.
- Sie handeln mit personenbezogenen Daten (Adresshandel, Auskunfteien).
- Sie sind unsicher — dann klärt das kostenlose Erstgespräch die Pflicht in 20 Minuten.
Mehr Details lesen Sie im Ratgeber Datenschutzbeauftragter Pflicht und Ab wann braucht man einen DSB?.
Die fünf Aufgaben des externen DSB
Laufende Kontrolle, ob Ihr Unternehmen die DSGVO einhält — von Verträgen über Tools bis zu Prozessen.
Erste Anlaufstelle für die Geschäftsführung bei allen Datenschutzfragen, neuen Tools und Projekten.
Sensibilisierung und jährliche Schulung Ihrer Mitarbeitenden — der häufigste Schwachpunkt im Datenschutz.
Ansprechpartner für die Aufsichtsbehörde und Anlaufstelle für Betroffene und deren Rechte.
Verarbeitungsverzeichnis (Art. 30), Datenschutzerklärung, AVV-Verträge und Risikobewertung — prüfbar dokumentiert.
Externer vs. interner Datenschutzbeauftragter
Für kleine und mittlere Unternehmen ist der externe DSB fast immer die wirtschaftlichere Wahl. Ein qualifizierter interner DSB kostet als Vollzeitstelle schnell 60.000–100.000 € pro Jahr — plus Schulung, Vertretung und das Risiko von Interessenkonflikten. Den ausführlichen Vergleich finden Sie im Ratgeber Externer vs. interner DSB.
Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?
Bei dataschild. zahlen Sie einen transparenten Festpreis ab 100 €/Monat — monatlich kündbar, ohne Stundenticker und ohne versteckte Posten. Regulierte Branchen mit höheren Anforderungen starten ab 200 €/Monat. Einmalig kommt das Setup-Audit für 99 € hinzu. Alle Pakete im Detail finden Sie auf der Preisseite.
So läuft die Bestellung ab
- Erstgespräch — 20 Minuten am Telefon, kostenlos. Wir prüfen, ob Sie überhaupt einen DSB brauchen.
- Setup-Audit — Bestandsaufnahme aller Datenverarbeitungen, vor Ort oder remote.
- Bestellung — schriftliche Bestellung als DSB und Meldung an die Aufsichtsbehörde.
- Laufende Betreuung — ab jetzt sind wir Ihre Anlaufstelle: Beratung, Schulung, Notfall.
Innerhalb von rund 14 Tagen sind Sie offiziell aufgestellt. Die laufende Betreuung erklären wir auf der Seite Externer DSB im Abo; was im Notfall passiert, lesen Sie unter Express & Notfall.
Für welche Branchen wir arbeiten
Wir betreuen Unternehmen, Praxen, Kanzleien und Vereine in ganz Deutschland — mit besonderer Erfahrung in regulierten Bereichen. Branchenspezifische Seiten: Arztpraxen, Kanzleien und Vereine.