Was im Audit konkret passiert
Wir setzen uns einen halben Tag mit Ihnen zusammen — vor Ort, wenn Sie im Großraum Gütersloh/Bielefeld sitzen, ansonsten per Video-Call. In dieser Zeit gehen wir Punkt für Punkt durch, welche personenbezogenen Daten in Ihrem Unternehmen anfallen, wer sie verarbeitet, wo sie gespeichert sind und mit welchen Dienstleistern Sie zusammenarbeiten.
Wir reden mit dem Geschäftsführer, je nach Größe auch mit IT- und HR-Verantwortlichen. Wir schauen uns die wichtigsten Tools an: CRM, ERP, Newsletter-System, Personalsoftware, Cloud-Speicher, Website-Tracking. Wir prüfen die bestehende Datenschutzerklärung und das Cookie-Banner. Wenn vorhanden, sichten wir bisherige Verträge zur Auftragsverarbeitung (AVV).
Was Sie nach einer Woche bekommen
- Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 DSGVO. Eine vollständige Liste aller Verarbeitungstätigkeiten — gegliedert nach Zweck, Rechtsgrundlage, Speicherdauer, Empfängern. Die Pflichtdokumentation, die jede Aufsichtsbehörde im Ernstfall sehen will.
- DSGVO-konforme Datenschutzerklärung für Ihre Website. Auf Ihren tatsächlichen Einsatz von Tracking, Cookies und Formularen zugeschnitten — nicht ein generischer Generator-Text.
- Mitarbeiter-Verpflichtungserklärung. Das Dokument, das alle Ihre Mitarbeitenden unterschreiben — Verpflichtung auf das Datengeheimnis nach § 53 BDSG.
- AVV-Muster. Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, den Sie mit jedem Dienstleister abschließen müssen, der für Sie personenbezogene Daten verarbeitet — vom Newsletter-Tool bis zum Webhoster.
- Schriftliche Risikobewertung. Wo steht Ihr Unternehmen aktuell? Welche drei bis fünf Punkte sollten Sie zuerst angehen? Ranking nach Bußgeld-Risiko und Aufwand.
Wofür das Audit nicht reicht
Das Setup-Paket ist die Grundlage. Es macht Ihr Unternehmen dokumentationsfähig — also so weit aufgestellt, dass Sie einer Behördenanfrage standhalten. Was es nicht leistet: laufende Tool-Freigaben, Schulungen, Anwortgespräche bei Auskunftsersuchen, Datenpannen-Bearbeitung. Dafür ist das monatliche Abo da. Und genau aus diesem Grund machen wir das Audit zum Festpreis von 99 €: Sie sollen unsere Arbeit kennenlernen, bevor Sie sich für ein Abo entscheiden.
Wie lange dauert das vom ersten Anruf bis zum fertigen Audit?
Typischerweise zwei bis drei Wochen. Erstgespräch und Audit-Termin koordinieren wir innerhalb weniger Tage. Die Dokumentation liefern wir in der Woche nach dem Audit. Wenn es eilig ist — zum Beispiel weil Sie eine konkrete Behördenanfrage bekommen haben — können wir die Reihenfolge umdrehen: erst die akute Frage klären, dann das saubere Setup hinterher.
Für wen das Audit gedacht ist
Für Unternehmen, die noch nie einen Datenschutzbeauftragten hatten oder die Sie auf einen sauberen Stand bringen möchten. Typische Größen: 10 bis 100 Mitarbeitende. Branchen, mit denen wir besonders oft arbeiten: Maschinenbau-Mittelstand, IT-Dienstleister, Online-Shops, Marketing-Agenturen, Arztpraxen, Steuer- und Anwaltskanzleien.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie überhaupt einen DSB brauchen: lesen Sie zuerst den Ratgeber Datenschutzbeauftragter Pflicht oder rufen Sie uns kurz an. Das Erstgespräch ist immer kostenlos.